- Ausflugtipps
Radtour nach Mukran
Für alle Gäste, die mit Rädern anreisen oder sich welche in Binz leihen, und gern eine kleine Tour mit wenig Autoverkehr machen möchten, empfehlen wir den Weg zum Hafen in Mukran.
Bis Prora führt der Radweg an der Dollahner Straße und Proraer Allee entlang. Am Strandweg in Prora biegt man rechts ab und dann links in „Am Südstrand“ ein. Dort fährt man verkehrberuhigt direkt an den ersten drei Blöcken des Kolosses von Prora entlang, die alle in den letzten 10 Jahren saniert wurden. Vor dem noch unsanierten Teil, in dem sich – noch – auch das interessante und besuchenswerter Dokumentationszentrum Prora befindet, führt der Weg nach links hoch zurück zur Proraer Allee, auf der man nach wenigen hundert Metern wieder am Edeka wieder abbiegt, um sich einen Eindruck von den weiteren Prora-Blöcken zu verschaffen. Am Hotel Mariandl am Meer lässt sich eine schöne kleine Pause einlegen, um dort mit dem Aufzug hochzufahren und die Aussicht von der Dachterrasse bis Sassnitz zu genießen. Man kann sich entweder ob am Kühlschrank mit Kasse des Vertrauens bedienen oder unten an der Rezeption ein Getränk mit nach oben nehmen. (Öffnungszeiten der Rezeption beachten – abends ist der Zugang nur in der Hauptsaison möglich.)
Nach dem letzten sanierten Gebäudeteil – der Jugendherberge – führt der Radweg gut ausgebaut durch den Wald an weiteren eingezäunten Prora-Ruinen vorbei bis nach Mukran. Vom ersten Parkplatz dort führt ein Pfad an den Strand, von wo aus man den Industrie- und Fährhafen mit kleinem Leuchtturm betrachten kann. Dort liegt auch das riesige schwimmenden LNG-Terminal, das die ansässige Bevölkerung vergeblich versucht hat zu verhindern und das nach wie vor für viele ein Dorn im Auge ist.




Wer noch eine Kaffeepause vor der Rückfahrt einlegen möchte, dem sei die Produktionsstätte der Rüganer Bäckerei Peters empfohlen, wo man mit Blick auf den Hafen Kaffee und Kuchen genießen kann. Nach dem Café muss man mit dem Rad leider ein Stück an der Straße entlangfahren, ehe der Radweg hinter dem Hafen in Richtung Sassnitz straßenbegleitend weiterführt. Oder man biegt vor der Brücke über die Schienen links in Richtung Industriegelände ab, um nach Martinshafen weiterzufahren.
Für diejenigen, die den Rückweg nach Binz mit einem kleinen Abstecher zu den Feuersteinfeldern verbinden möchten: am Radweg ist kurz nach dem Wohnmobilstellplatz der Weg ausgeschildert, für den man die Straße von Binz nach Sassnitz überqueren muss. Hier die Räder parken und man ist in wenige Minuten zu Fuß bei den Feuersteinfeldern angekommen, einem eindrucksvollen großen Areal, an dem man nach Versteinerungen suchen und tolle Photos machen kann.
Der Hin- und Rückweg beläuft sich auf 20 km, die reine Fahrzeit beträgt gut eine Stunde – gut zu schaffen nach einem schönen Strandtag vor dem Abendessen.
26.06.2026


